Wahnsinnige Mutterliebe
Wenn ich mein Kindchen angucke, überkommt mich manchmal ein Riesendrang, es zu beschützen gegen alle Gefahren. Dieses Gefühl ist fast übermächtig. Denn ich weiß, dass ich es nicht kann.
Aber dann rettet mich ein Gedanke: Mutterliebe ist nicht absolut. Es ist ein Gefühl, aber ich bin ihm nicht ausgeliefert. Ziel dieses Dranges ist nicht, das Kind von allen Gefahren fernzuhalten. Sondern, dass ich als Mutter darauf bedacht bin, das Kleine gut zu versorgen, damit es hinaus in die Welt kann. Dabei darf ich darauf vertrauen, dass Gott seine liebende Hand über ihm hält. Und das Kleine richtig zu versorgen: da kann ich immer aufs Neue, täglich, konkret anfangen. Den Schnuller regelmäßig sterilisieren, Geduld üben wenn es schreit, einen regelmäßigen Tagesrhythmus geben mit Ritualen etc.
Das Drama fühlen und daran fast zu verzweifeln fand ich schon immer verlockend. Die pragmatische Seite aber richtet die Sinne auf das Hier und Jetzt aus und macht das Mutterherz wieder leicht.
Aber dann rettet mich ein Gedanke: Mutterliebe ist nicht absolut. Es ist ein Gefühl, aber ich bin ihm nicht ausgeliefert. Ziel dieses Dranges ist nicht, das Kind von allen Gefahren fernzuhalten. Sondern, dass ich als Mutter darauf bedacht bin, das Kleine gut zu versorgen, damit es hinaus in die Welt kann. Dabei darf ich darauf vertrauen, dass Gott seine liebende Hand über ihm hält. Und das Kleine richtig zu versorgen: da kann ich immer aufs Neue, täglich, konkret anfangen. Den Schnuller regelmäßig sterilisieren, Geduld üben wenn es schreit, einen regelmäßigen Tagesrhythmus geben mit Ritualen etc.
Das Drama fühlen und daran fast zu verzweifeln fand ich schon immer verlockend. Die pragmatische Seite aber richtet die Sinne auf das Hier und Jetzt aus und macht das Mutterherz wieder leicht.