~ Weihnachts- und Neujahrspause ~

Allen, die einer Tochter der offensiven Liebe gern durch ihr Geschriebsel folgen, wünsche ich gesegnete und entspannte Feiertage. Tiefe Freude, eine Schwester der Liebe, findet sich am ehesten in der Ruhe und Stille, und dazu lädt Weihnachten herzlich ein. Weiterhin wünsche ich euch einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr, ob zwischen tausenden von Menschen am Brandenburger Tor oder allein vorm Fernseher in Brandenburg. Es wird ein Jahr der grandios guten Nachrichten werden!

Der große Neuanfang

Wir haben jetzt einen Fernseher. Vier Jahre habe ich ohne gelebt, bin Akademikerin mit vielen Hobbies, aber diese Sendungen wie „Deutschland, deine Teens“, „MTV made“ oder „Bei Kallwaas“ haben auch auf mich eine Anziehungskraft. Da erfährt man von Mädchen, die lange einer OP entgegenfiebern, die ihre Brüste größer oder kleiner machen soll. Von dicken Kindern, denen eine Ernährungsberaterin eine bessere Zukunft verspricht durch Sport und gesunde Ernährung. Von Jugendlichen, die ihren Vater suchen und schließlich wieder finden. Von unscheinbaren, schüchternen und unbeachteten Schülerinnen, die durch Image-Coaching einen Beliebtheitswettbeweb gewinnen. Von Erwachsenen, die nach langer Ochsentour durch die Arbeitslosigkeit einen Job finden. Von Pärchen, die endlich lernen, offen miteinander zu reden und so ihre Probleme zu bewältigen.

Alle diese Leute kommen an einen Punkt, an dem ihr Leiden ein Ende hat und an dem endlich alles ins Fließen kommt. Sie blicken fortan mit erhobenem Kopf und gestärkter Selbstachtung ins Leben. Es ist dies alles die große „Vorher-Nachher“ Show. Sie fasziniert uns, weil wir uns voll damit identifizieren können. Bei uns läuft sie immer parallel zur Wirklichkeit im Kopfkino mit. Jede von uns denkt in „Wenn-dann“ Sätzen:

-    Wenn ich schlanker bin, werde ich von allen geachtet werden.
-    Wenn ich mit meinem Projekt Erfolg habe, werden alle zu mir aufblicken.
-    Wenn ich diesen Doktortitel habe, ist meine berufliche Zukunft gesichert.
-    Wenn ich eine Partnerin gefunden habe, wird mein Leben sich nur noch auf Wolke sieben abspielen.

Die Vorstellung eines veränderten, besseren Ich oder einer neuen, herbeigesehnten Situation ist einerseits erhebend, motivierend, andererseits natürlich zu Schwarz-Weiß, um wirklich realistisch zu sein. Schließlich besteht die Gefahr, sein eigenes Leben nicht richtig zu leben, bis das Ersehnte endlich eingetroffen ist. Geneen Roth hat dies in Bezug auf die Partnersuche auf den Punkt gebracht. Sie empfiehlt, die Partnersuche nicht allzu krampfhaft zu betreiben, denn: „Wenn man die Liebe seines Lebens trifft, ist nichts weiter passiert, als dass man die Liebe seines Lebens getroffen hat.“ Ich kann ihr nur zustimmen. Liebesleben, Gesundheit, beruflicher Erfolg, Politik, Familie und Finanzen: selten ist alles so, dass kein Wunsch offen bleibt – außer in der Vorstellung. Insofern leben wir unser Leben im Hier und Jetzt auf Grundlage eines großen „Trotzdem“.

Aber wenn es uns passiert und die magische Veränderung eintritt, dann nichts wie: Gott herzlich danken, Photos machen, es allen erzählen, ein Fest feiern, ein Buch oder ein Blog darüber veröffentlichen, sich ein großes Lob auf den Spiegel schreiben, sich jeden Tag daran erinnern, lächeln und sich freuen, und zwar für den Rest des Lebens.

Wer liebt?

Habe mir heute mal ein paar Gedanken darüber gemacht, ob die Suche nach Liebe auch immer die Suche nach einer Partnerin bedeutet. Da die Antwort offensichtlich „Nein“ lautet, ist die Frage, wohin und aus welchen Gründen man seine Liebe noch überall verströmen kann, wenn nicht deshalb, um jemanden ins Bett zu kriegen.

Als Kind habe ich mal einen Betreuer angehimmelt. Er hat so nett gelächelt und so toll gesungen und Gitarre gespielt, und ich habe mir gewünscht, er wäre nur für mich da. Er war aber für Viele da, und das war kein Problem. Ich dachte: „Er hat eine Frau, aber er ist nicht nur bei seiner Frau. Er teilt sein Leben auch mit anderen.“ Liebe gibt es nicht nur ausschließlich zwischen zwei Menschen. Ein Mensch, der andere anlächelt und mit anderen kommuniziert, der sie zum Lachen bringt, zum Singen, Tanzen, Träumen oder Nachdenken, geht ihnen unter die Haut und verteilt sich selbst, seine guten Seiten, seine Energie und Zeit unter sie. Wenn das mal nicht Liebe ist?!

Aber auch ohne zu kommunizieren oder jedenfalls sehr viel weniger, kann man stark in die Welt hinein wirken. Als einsame Wissenschaftlerin. Als geniale Ingenieurin. Als Gärtnerin in einem Kloster. Wenn man sich voll einer Tätigkeit hingibt, in ihr aufgeht, tun sich neue Welten auf für einen selbst, und man selbst öffnet die Welt neu für die anderen.

Man kann auch nicht nur Menschen lieben. Einsame Menschen, alte Menschen vor allem, aber natürlich auch junge Menschen oder Familien, lieben Tiere. Für manche von ihnen sind Tiere ebenbürtig mit menschlichen Familienmitgliedern oder Freundinnen. Ich persönlich finde das unangemessen. Aber solchen Tierliebhaberinnen ist die Beziehung ihrem Haustier ein wichtiges Band auf dieser Welt, und das respektiere ich.

Stellen wir uns vor, ein Mensch tut etwas Konstruktives sehr intensiv und geht innerlich in der Tätigkeit auf. Aber er gewinnt nie einen anderen Menschen dazu, Bett und Tisch mit ihm zu teilen, warum auch immer. Kann dieser Mensch sein Leben voll ausschöpfen, lieben, Gott nahe sein? Ist es dazu vonnöten, der Menschheit zu nützen, Politik, Geschichte und/oder Wissenschaft zu beeinflussen? Die Liebe kennt 1000 Wege. Ich nicht.
 

Das große Sehnen

Als Single war ich immer in einem sehnsuchtsvollen Zustand. Kam ich in einem Raum, konnte ich sofort sagen, welcher Mann mich interessiert. Auf jeder Party war die Hoffnung mit zu Gast, dass doch mehr werden möge aus einer kleinen Plauderei. Auf mindestens zwei Single-Börsen im Internet war ich immer angemeldet. Und wenn es nichts wurde mit dem Zauber des Verliebt-Seins auf den ersten Blick, dann nahm ich den nächstbesten Flirt, um ein bisschen körperliche Nähe zu spüren, ein bisschen Bewunderung und Bestätigung als Frau. Ich war mir klar darüber, dass es sehr wichtig ist für einen jungen Menschen, auch mal eine Zeit allein sein zu können, als Single. Ich habe auch alleine gewohnt und war eine Zeit lang Single. Es ging mir nicht gut dabei. Ich konnte meine Sehnsucht einfach nicht abstellen.

Mit meinem offenen Wesen und einer positiven Ausstrahlung hatte ich keine Probleme, Kontakte zu knüpfen, die schnell tiefer gingen. Es war für mich immer Liebe und die Hoffnung auf eine tiefere Verbindung mit im Spiel. Klar, ich war naiv, aber aus irgendeinem Grund schreckte ich selten davor zurück, mich innerlich voll und ganz auf meinen Angebeteten einzulassen, und sprachen noch so viele Gründe dagegen. Eine kleine Auswahl:
-     ein Badischer Metzgergeselle, als ich Vegetarierin war
-    ein halbitalienischer Kfz-Mechaniker und Leistungssport-Bodybuilder, während ich Wissenschaftstheorie an der Uni büffelte
-    ein Kroate ohne Aufenthaltsgenehmigung, der mich bald heiraten wollte
-    ein Muslim aus Syrien, wo meine Kinder doch getauft werden sollten
-    zu guter Letzt ein Berliner Polizist, der mit dem Gedanken liebäugelte, sich ein Wehrmachtskreuz auf den Oberarm tätowieren zu lassen.

Irgendwann wich dem Verliebtheitsgefühl dann eine innere Beklemmung, und verschiedene Szenen erhärteten den Verdacht, dass er doch nicht der richtige sei. Anfangs machte ich das mit mir alleine aus, und am Ende knallte ich ihm den Schlussstrich einfach so hin. Später bezog ich die Herren in meine Überlegungen mit ein, stiftete aber damit mehr Verwirrung als Klarheit. Und wie schmerzhaft, wie schrecklich jeder Abschied war! Jeder einzelne der Jungs und Männer hat einen Platz in meinem Herzen – ich habe sie geliebt, bete für sie, und ab und zu träume ich von ihnen. Andererseits – nachdem Schluss war, fühlte ich mich unglaublich befreit und lebendig.

Nach 10 Jahren Beziehungen, einige dauerten mehrere Jahre, fragte ich mich, ob das nun ewig so weitergehen wird. Sich kennen lernen, seine Geschichte von vorne erzählen, sich gegenseitig abtasten und herausfinden, ob man dem anderen verzeihen kann, dass er so ist, wie er ist. Ein Schema erkannte ich nicht: Bildungsschicht, Herkunft, Religion, Alter, Statur, lauter oder leiser Charakter, es war von allem etwas dabei gewesen. Und immer noch rief meine Hand nach einer anderen, und mein Kopf wollte auf einer Brust zur Ruhe kommen.  

Ausnahmsweise gibt es heute mal keine Moral von der Geschicht’. Vielleicht gibt es ja Singles, die sich schämen, weil sie sich so sehr sehnen. Oder die befürchten, dass der oder die Richtige niemals kommen wird. Ich sehne mich sehr und bin sehr bedürftig. Ich glaube fest daran, dass solch ein menschliches Sehnen nicht unbeantwortet bleibt. Es hat einen Ursprung und ein Ziel, und beides geht weit über die menschliche Vernunft hinaus.

Klage gegen Gott

Gott,
wie kannst du so grausam sein?

Du hast mich mit unendlich viel Sehnsucht ausgestattet. Mit dem Bedürfnis, berührt zu werden von warmer Haut! Bedacht zu werden mit neugierigen Blicken! Mich an eine Brust zu schmiegen! Fest in den Armen gehalten zu werden, wenn ich traurig bin! Zu verschmelzen mit einem geliebten Körper und einer verehrten Seele! Mit dem Wunsch, jemanden an meiner Seite zu haben, der Zeuge meines Alltags wird, der mich begleitet, der mich kennt, mit dem ich mich austauschen und die Welt teilen kann!
 
Du schicktest mir einen jungen Menschen. Ich machte ihn mir vertraut, er war mir so nah. Ich kannte seine Stimme, seinen Geruch, sein Lächeln, seine Geschichte, seine Zärtlichkeit, seine Trauer, seine Wut. Aber es ist auseinander gegangen! Nun sehe ihn nicht mehr, kenne ihn nicht mehr. Ich vermisse ihn! Er war mir so nah, unter meiner Haut, in meinem Herzen! Und nun werde ich ihn nie wieder sehen. Soll ich ihn vergessen? Das kann ich nicht!

Dann war ich einsam, so schrecklich einsam! Meine Seele, meinen Körper vermissten ihn! Das kam zur Sehnsucht dazu, die du, Herr, mir schon gegeben hattest.

Ein zweites Wesen lernte ich kennen, und wie merkwürdig es doch war, dass sich wieder ein zartes Pflänzchen Zuneigung entwickelte, und dann ein großes Feuerwerk zwischen uns. Aber nach einer Weile wurde es wieder zur schrecklichen Gewissheit: dass es keine Zukunft mehr für uns geben wird! Mein Blick ist nun getrübt und ich taumele vor Schmerz.

Herr, wie oft noch soll ich mein Herz an einen Menschen verschenken? Wie oft mein Inneres offenbaren? Warum hast du meine Seele so empfindlich gemacht und warum lässt du Wunden niemals heilen?

Heil wäre mein Herz, hätte es nur einen Menschen für mich gegeben von Anfang an. Eine Seele, einen Körper, zu lieben bis in Ewigkeit. So hast du die Welt und mich aber nicht gemacht! Warum nur, Herr?

- gewidmet M.K. -
 

Lieben lernen

So viele Jahre probt man sich an der Liebe: man flirtet, man küsst, man definiert etwas als Beziehung, und irgendwann zerbricht der Kontakt zu einem ehemals geliebten Menschen, und alles geht von vorne los. Mit einem Unterschied: eine weitere Enttäuschung ist angehäuft, und eine weitere Ex-Partnerin, mit der man bittersüße Erinnerungen verbindet. Muss das so sein?

Paare, die zusammen bleiben, leiden entweder still vor sich hin, betrügen und entfremden sich, oder sie haben eben wahnsinniges Glück gehabt. Ist das wirklich so?

Glücklich zu sein an der Seite eines Menschen, verlangt -ebenso wie das glücklich sein im Allgemeinen- eine Persönlichkeit, die zu Glück fähig ist. Einen speziellen Menschen lieben zu können, über lange Zeit hinweg, verlangt, lieben zu können im Allgemeinen, über lange Zeit hinweg. All das, was man können muss in einer Partnerschaft, ist in einer reifen Persönlichkeit entwickelt. Natürlich sind gerade junge Menschen noch keine reifen Persönlichkeiten. Sie sind Anfängerinnen in der Liebe. Liebesfähigkeit kann aber gelernt werden, ob mit oder ohne Partnerin.

Zum Lieben können gehört: 

- Sich Sehnen. Wenn mein Herz gesagt hat, es braucht einen Menschen, dann weiß ich das auch. Wenn meine Hand sich gesehnt hat nach einer anderen, die sie nimmt, dann weiß ich, was ich möchte, und ich weiß, dass ich angekommen bin, wenn ich diese Hand gefunden habe. Was man sich ersehnt, ist individuell, und man muss meistens einige Fehlversuche hinnehmen auf der Suche danach. Hat man es aber wirklich gefunden, steigt der Glückspegel und hält sich auf hohem Niveau. Altmodische nennen das tiefe Dankbarkeit.

- Einen Menschen als Ganzes sehen. Nicht nur den Teil, den ich attraktiv finde. Das Handeln eines Menschen hat nicht immer mit mir zu tun, sondern mit seiner Geschichte. Weint jemand, weint sie vielleicht nicht, weil ich ihr wehgetan habe, sondern weil sie sich an alte Verletzungen erinnert fühlt. Was eine Person tut, sagt mehr über sie aus als über mich. Deshalb tut man gut daran, sich nicht sofort angegriffen zu fühlen und den Menschen abzustempeln als "zickig" oder "gefühllos", sondern sich erst mal in Ruhe anzusehen, was sie macht, und es dann zu verstehen versuchen. Altmodische nennen das Demut.

- Platz machen im eigenen Leben. Man möchte beruflichen Erfolg, viele Freunde, alle Hobbies und Ehrenämter ausleben und in die Welt reisen. Außerdem möchte man ganz viele Dinge nicht tun, besonders eines: verzichten. Es ist aber mit der Liebe so wie mit allem anderen auf der Welt: möchte man etwas, sollte man bereit sein, etwas anderes dafür herzugeben; Zeit und Energie sind hier zwei wichtige Güter. Eine Partnerin verändert die eigene kleine Welt! Bin ich furchtlos genug, mir das wirklich zu wünschen?

- Geben. Letztlich sind wir für die anderen Menschen da und nicht für uns allein. Ein liebender Mensch fährt Antennen aus: wo und wie werde ich gebraucht? Wo und wie werde ich von einem Menschen gebraucht, den ich liebe oder lieben möchte? Natürlich soll sich keiner verbiegen. Man kann nur das geben, was man auch besitzt. Aus der Quelle der Liebe können wir zum Glück alle schöpfen, aber was genau wir herausfischen, ist unterschiedlich. Aufmerksamkeit und Mitgefühl sind alte Klassiker.

Wer sitzt am längeren Hebel, wenn es darum geht, einen Menschen zu lieben? Nicht die andere mit ihren Fehlern und Häßlichkeiten. Sondern ich.

Bedürftigkeit

Warum ist unsere Gesellschaft im Ganzen und jede Person im Einzelnen so scharf darauf, Pärchen zu produzieren?

Für die Gesellschaft und das Fortbestehen der Menschheit im Allgemeinen sind Pärchen die Grundlage dafür, dass Kinder in die Welt kommen und gut versorgt werden. Eine nackte evolutionspsychologische Erklärung: wer im Kreise von Artgenossinnen wohnt, speist und spazieren geht, fällt seltener feindlich gestimmten Lebewesen anheim. Oder ökonomisch: man kann sich, anstatt alles alleine machen zu müssen, Aufgaben teilen. Und man muss nur einmal Miete und Milch bezahlen. Entwicklungstheorie: wir sind es von klein auf gewohnt, berührt, gestreichelt und geküsst zu werden. Kleinkinder, die nicht in diesen Genuss kommen, leiden stark darunter.

Am schwersten wiegt aber folgende Begründung: ein fühlender Mensch ist eine Frage, die beantwortet werden möchte. In der Nähe eines geliebten Menschen werden Glückshormone frei, wir atmen tiefer, fühlen uns geborgen, unsere Abwehrkräfte werden stärker. Ist lange niemand da, der über meine Haut streichelt, hört mein Herz nicht auf, vor Sehnsucht leise zu klagen. Es gibt innere Bilder, tief in mir angelegt: eine Hand in meiner. Ein Gesicht über meinem. Arme, die mich festhalten und alles gut machen. Ich bin ganz klar angewiesen auf ein liebendes Gegenüber, wenn ich ein erfülltes Leben führen möchte.

Unschick und unbequem, gerade dieser letzte Satz? Wir sind doch frei und nicht abhängig! Wir können auch alleine Einiges auf die Beine stellen! Freunde machen unglaublich stark! Dies alles trifft zu. Jede entscheidet für sich, ob es eine Person in ihrem Leben geben darf und soll, die ihr ganz nahe kommt. Auch gelten in jeder Lebenssituation und in jedem Lebensalter unterschiedliche Voraussetzungen. Jedoch, um einen Aspekt des Mensch-Seins kommen wir nicht herum. Ob ich Partnerin, Familie, Freundin oder Nachbarin nicht missen will: die Grundsituation eines Menschen ist Bedürftigkeit und Angewiesen-Sein.

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