Französischsprachkurs in der Provence - nicht romantisch.
Nun bin ich schon einige Zeit in Südfrankreich, und dass ich meinen Blog erreiche, ist ein Zeichen, dass ich mich langsam eingelebt habe (ich bin eine der wenigen Bloggerinnen, die ihren PC nicht mit sich herumtragen - zu meiner Entschuldigung: ich trage eine Gebärmutter in der Größe einer Wassermelone mit mir herum - nein, dort wächst kein Krebs, sondern ein kleiner Schreibhals heran!).
Die Sonne scheint für eine Berlinerin erstaunlich, für eine Freiburgerin gewohnt ausdauernd, eiskalt ist es trotzdem.
Anlass für diesen Beitrag ist mein Sprachkurs. Heute möchte ich einen Schrei loslassen für alle Schülerinnen, die mit Frontalunterricht im Vorlesungsstil gequält werden. Wie kann man eine Sprache lernen, wenn man sie kaum sprechen darf? Wie sich fremde Fragestellungen zu eigen machen, wenn man dazu verdammt ist, ruhig auf einem Stuhl zu sitzen, bis zu acht Stunden am Tag, und sich Monologe anzuhören oder etwas diktiert zu bekommen? Steinzeitliche Lehrmethoden, wem nützen die bloß?
*AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!!!!!!!!!!!!!!!!!!*